Sonntag, 7. Oktober 2018

Fußballmuseum Dortmund, Dortmunder Herbst und HotRod Citytour

Diese Woche habe ich mal ein paar Dinge auch privat unternommen, allerdings habe ich auch wieder zwei Tage dabei gehabt, bei denen ich wieder einmal für die Organspende unterwegs war.


Aber fangen wir mal mit dem Fußballmuseum in Dortmund an. Dies habe ich mir am 2.10. an einem regnerischen Tag mit meinem Mann zusammen angeschaut. Der Preis pro Erwachsener ist 17 €. Mit Schwerbehindertenausweis ab 70% bezahlt man 10 €, hat man ein B im Ausweis, ist die Begleitperson dann auch noch frei. Also sind wir für 10 € Eintritt da rein gekommen. Zuerst ging es nach unten in den Keller, zu den Kabinen um die Jacke und die Tasche im Schließfach zu verstauen. Dann fuhren wir mit der Rolltreppe nach oben in die erste Halbzeit. Dort fing die Geschichte mit dem Wunder von Bern 1954 an. Man konnte den Original Fußball sich anschauen und sogar das Fußballspiel von 1954 auf einem Uralt Fernseher ansehen. Die Geschichte des Fußballs geht bis ins Ende der 1880 Jahre zurück. Fußball entstand Ursprünglich in England. Das kann man da alles toll nachlesen. Ebenso auch wie die ersten Frauen zum Fußball kamen. Und wie schwer sie es am Angang hatten. Und heute ist der Frauenfußball ja doch in aller Munde.








Wenn man auf der ersten Halbzeit durch war, kam man in dein 3D Kino und sah da einen Super tollen Film zur WM 2014. Der 3D Effekt war geil, man hatte wirklich das Gefühl, das Schweinsteiger vor einem steht.

Nach diesem Film ging es weiter in die Zweitehalbzeit. Dort fand man alle Mannschaften die eine WM gewonnen haben noch mal auf einem Blick. Auch war eine Art Kino, wo sie witzige Fußballmomente zeigten, während man sich in der Mitte auf die Bank setzte die sich dann auch noch drehte.

Von daraus ging es zur Nachspielzeit, dort stand der Tourbus der Nationalmanschaft. Den durfte man sich von innen Anschauen und auch mal Probe Sitzen. Mega geiler Bus. Zum Schluss haben wir noch ein paar Fotos an einer Fotobox gemacht. Für die Kids gab es noch ein kleinen Indorfußballplatz, wo man sie sich austoben konnten. Dann ging es zurück in die Kabine, um seine Sachen wieder zu holen.



Am Mittwoch 3.10. haben mein Mann und ich Jahrestag gehabt. Wir sind jetzt 12 Jahre zusammen. Jippiii .... Wir haben den Tag gemütlich zusammen verbracht. Und sind dabei bei uns im Dorf auf den Herbstmarkt gegangen. Dabei haben uns meine Schwägerin und mein Schwager begleitet.


Am Donnerstag 4.10. hieß es früh los, auf nach Dortmund. Diesmal zum Dortmunder Herbst. Dort hatten wir einen Infostand vom Netzwerk Organspende NRW. Dieser war vom 3.10. -7.10. dort aufgebaut. Ich hatte also am 4.10. Dienst und habe fleißig mitgeholfen, die Besucher über Organspende aufzuklären. Das ganze habe ich am Samstag 6.10. auch noch mal gemacht. Wir haben die Rucksäcke vom Lebensritter mit Infomaterial bestückt und Ordentlich verteilt. Es waren an die 600 Rucksäcke. Die Westfallenhalle war voll mit den Rucksäcken. Insgesamt haben sich die 5 Tage richtig gelohnt.








Heute am 7.10. haben wir endlich unsere im August ausgefallene (wegen Stark Regen) HotRod Tour nachgeholt. Um 11 Uhr waren wir in Münster und ließen uns einweisen, wie man diese kleinen Dinger fährt. Dann durften wir uns alle ein HotRod aussuchen. Ich habe das Rote mit der G.O.P. Werbung drauf genommen. Da ich mal wieder die kleinste von allen war, brauchte ich auch noch ein Kissen im Rücken um an Gas und Bremse zu kommen. Wir machten eine kleine Proberunde auf dem Parkplatz bis es gleich danach los ging. Da ich ja Münster kenne, kannte ich die Wege gut, die wir gefahren sind und wusste auch, wo welche Kurve ist. Die Dinger fahren echt cool, das ist wirklich mal ein geiles Erlebnis. So ganz anders als wenn man Auto fährt. Ähnlich wie Gokart fahren.



Die Tour ging 1 Stunde und dann waren wir auch schon wieder am Start/Ziel angekommen. Noch ein Gruppenfoto gemacht und ab ging es nach Hause. Wir werden dies definitiv im nächsten Jahr noch mal machen und dann fahren wir 2 Stunden. Diesmal dann nach Nordkirchen. Das wird mega!





Nächste Woche geht es für mich dann direkt weiter, Dienstag und Mittwoch habe ich wieder zwei Vorträge über meine Geschichte und Organspende. Am Dienstag werde ich aber von der DSO unterstützt, heißt die machen den Organspende Teil und ich erzähle meine Geschichte. Am Mittwoch mache ich alles alleine , allerdings kommt dann noch eine TX Freundin mit, die auch ihre Geschichte erzählt. Es wird also nicht langweilig.

Freitag, 28. September 2018

Immer im Auftrag der Organspende unterwegs

Damit ihr mal wisst warum ich zur Zeit nicht so oft zum schreiben komme, erzähle ich euch heute, was ich so getrieben haben.


Am 15.09.18 war ich mit dem Netzwerk Organspende NRW in Oberhausen. Dort fand der 12. Oberhausener Vorsorgetag im Bero Centrum statt. Es waren ebenso da, die Klinken Katholisches Klinikum Oberhausen GmbH, das Ev. Krankenhaus Oberhausen GmbH (EKO), das HELIOS Str. Elisabeth Klinik Oberhausen, das Johanniter Krankenhaus Oberhausen und die AOK Regionaldirektion Duisburg- Oberhausen. Gemeinsam informierten wir die Besucher umfassend zum Thema Blutdruckmessen, Cholesterinmessen, Lungenfunktionsmessung, Blutzuckermessen und über Organspende. Wir waren zu zweit da und standen den Besuchern Rede und Antwort. Und es wurde viel geredet, dann der Diskussion über die Widerspruchslösung. Wir konnten so manche Unsicherheit rund um das Thema ausräumen und verteilten an dem Tag unglaubliche 700 Organspendeausweise. Das war wirklich beeindruckend.

Konstanze Birkner und ich
 
Gruppenbild von Oberhausen

Am 19.09.2018 war zur Routine Kontrolle in der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Lufo ist zum Glück wieder angestiegen, nach dem Infekt im März. Ich lag diesmal bei 3,04 l sprich 116 %. Der Arzt war zufrieden mit mir und ließ mich ohne eine Broncho wieder nach Hause fahren. Der nächste Termin ist am 27.03.2019!

  
Am Wochenende vom 21.09.-23.09.2018 war vom BDO die Regionalgruppenleiter Tagung in Erkner (das liegt bei Berlin). Ich war ziemlich aufgeregt vor diesem Wochenende, da ich dieses Wochenende die Tagung Leiten musste. Zum Glück nicht ganz alleine, mit half dabei Burkhard Tapp (BDO Presse). Zusammen haben wir es gut gewuppt und hatten eine richtig tolle Tagung. Wir haben viel gelacht und die neuen unter uns, kennen mal Real kennengelernt. Sie fühlten sich direkt wohl in unserer Runde und sind Motiviert nach Hause gefahren. Auch mich hat das Wochenende etwas größer gemacht, bin ich doch in der Lage auch solche Aufgaben zu meistern.

Pia und ich

Sandra mit ihrem Mann Matthias und ich


Imke, Ulrike, ich, Sandra und Doro

Gruppenbild

Pia, Manja und ich

Am Mittwoch den 26.09.2018 haben wir uns mit einem Netzwerk Organspende NRW / Lebensritter Stand in Münster auf dem Lambertiplatz plaziert. Dort haben wir mal 5 Stunden Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Wir waren mit 5 Mann vor Ort, die fleißig die Bürger und Bürgerinnen angesprochen und bei bedarf auch aufgeklärt haben. Ich kam auf die Idee die Lebensritter Rucksäcke mit Infomaterial zu bestücken und diese dann zu Verteilen. Wir haben davon 40 Stück verteilt. Sie wurden gerne angenommen. Zudem gab es diesmal eine Fotobox am Stand, wo die Besucher Fotos machen konnten und direkt mitnehmen konnten. Dieses lief ganz gut. Es war mal wieder ein toller Tag, mit den besten Kollegen. Das muss ich jetzt auch mal sagen.

Artikel in der WN Münster Foto: Björn Meyer

Der Stand vor der Lambertikirche in Münster

Luftballon mit Organspendeause macht sich auf die Reise

Lambertiplatz




Am 27.09.2018 war ich mit Andreas bei der OBI Zentrale in Wermelskirchen eingeladen einen Organspende Stand zu machen. Diese machten an dem Tag einen Gesundheitstag und luden ihre Mitarbeiter dazu ein, Blut zu Spenden. Der DRK Blutspende Dienst war mit 8 Liegen vor Ort. An dem Tag wurden über 110 Blutspenden abgeben. Auch das Thema Organspende wurde gut angenommen. Viele waren schon Spender und wollten ihren alten Ausweis gegen einen neuen Tauschen. Andere haben wir an dem Tag dazu bewegt sich zu Entscheiden. Wir führten gute Gespräche und haben an die 100 Organspendeausweise verteilt. Am besten liefen die Lebensritter Rucksäcke die ich mit Infomaterial gefüllt hatte. Sie waren schließlich in OBI orange.

Der Stand bei OBI

Die gepackten Lebensritter Rucksäcke


Von Wermelskirchen aus musste ich noch direkt nach Düsseldorf weiter fahren. Dort war noch ein wichtiger Termin mit dem Netzwerk Organspende NRW. Was genau ich gemacht habe, werde ich euch im nächsten Jahr erzählen, wenn alles Erledigt ist.
  
Nun kann ich mal ein paar Tage verschnaufen, bevor es nächste Woche beim Dortmunder Herbst weiter geht. Dort sind wir wieder mit dem Netzwerk Organspende NRW vertreten. Also kommt mal vorbei, ich selbst bin aber nur am Donnerstag vor Ort.
  
Und was habt ihr so gemacht??

Montag, 17. September 2018

Abschalten auf der Insel Juist

Diese Kurzreise war schon länger geplant, hat aber erst jetzt geklappt. Wir haben uns eine Auszeit genommen, in dem wir mit einem kleinen Flieger auf die Insel Juist geflogen sind. Natürlich nicht selbst, sonder haben uns von dem super netten Piloten Stefan Fliegen lassen. Stefan fliegt bei der Vereinigung Aktiver Piloten in Nordhorn. www.vap-flugschule.de


Wir trafen uns morgens um 9:50 Uhr am Flugplatz in Nordhorn. Die kleine Maschine wurde noch kurz vollgetankt und kontrolliert, ob alles in Ordnung ist und dann durften wir schon Platz nehmen. Wir sind mit der Piper PA-28-151 Warrior geflogen.

 
Für den Flug nach Juist haben etwa 45 Minuten gebraucht, da wir ordentlichen Rückenwind hatten. Wir sind in der Luft umgerechnet etwa 300 KM/H geflogen. Wir sind quasi einfach gerade aus Gefolgen, über die Niederlande hinweg. Rechts von mir war die Mayer Werft in Papenburg, Meppen usw zu sehen. Zudem war auf dem Hinflug noch Ebbe in der Nordsee. So konnte man schön das Watt sehen.








Juist in Sicht
 Am Flugplatz auf Juist angekommen, parkten wir das Flugzeug und besorgten uns dann Fahrräder für die Zeit auf der Insel. Ui ju jui... ich und Fahrrad fahren ohne Motor ... puhhh... Ich sag mal so ... da es sehr windig auf der Insel war, war es für mich fast die Hölle. Ich habe es zwar irgendwie geschafft, 18 km zu fahren, allerdings krampfte mir auf der Rückfahrt zum Flugplatz mein linkes Bein so stark, das ich schieben musste. Nur so viel zu Anfang. 





Das geile Fahrrad
Wir fuhren also die Inseln lang, Richtung Ortsmitte nach Juist. Dort waren die Geschäfte noch offen. Ich kaufte mir direkt zwei Magneten und zog mir eine Sammler Münze aus dem Automaten. Dann fuhren wir weiter. Wir hatten auf dem Hinweg nur Gegenwind. Es war zum Heulen. Ich brauchte also erst mal was zu Essen. Denn mein Zucker spielte verrückt. Durch die Anstrengung merkte ich wie ich in, den Unterzucker rutschte und war somit schon unterwegs am Süßes essen. Wir machten gegen 12:15 Uhr eine Pause in einem Restaurant. Dort ließen wir uns einen Seelachs in Dill-Senfsoße und Bratkartoffeln schmecken. Anschließend fuhren wir weiter gegen den Wind Richtung Hammersee. Dort war damals die Teilung der Insel, an Heiligabend. Ich weiß aber das Jahr nicht mehr. Heute sind beide Teile wieder miteinander verbunden.

Hier haben zu Mittag gegessen





Der Hammersee

Fortbewungungsmittel auf Juist, die Pferdskutsche... es gibt keine Auto
Nun machten wir uns auf dem Weg zurück, endlich Rückenwind. Wir fuhren zum Hafen, wo die Fähre die Urlaubsgäste abholte, deren Urlaub wohl vorbei war. Von da aus fuhren wir zum Kurhaus und ab zum Strand.




Die Räder ließen wir oben stehen und gingen zu Fuß zum Strand. Erst mal Schuhe und Socken aus, die Hose hoch gekrempelt und ab zum Wasser. Die Nordsee wartete quasi schon auf unsere Füße ... Das Wasser hatte 17 Grad und war doch recht kalt. Aber mit der Zeit gewöhnte man sich daran. Wir gingen ein Paar Meter durchs Wasser, bis wir uns wieder zu unseren Fahrrädern begaben.









Das Kurhaus von Juist
Schnell noch die Füße sauber gemacht und die Schuhe wieder angezogen, gingen wir noch mal durch die kleine süße Stadt. Allerdings waren die Geschäfte jetzt zu. Wir suchten uns noch mal ein Restaurant aus, um noch mal was zu essen. Diesmal gab es ein Pulled Pork Burger mit Pommes. Der war richtig lecker.




 
Dann mussten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg zum Flugplatz machen. Dort wartete unser Pilot auf uns, um dann zusammen wieder nach Nordhorn zu fliegen.
  


  
Für den Rückflug brauchten wir 1 Stunde, da wir nun Gegenwind hatten. Dafür wurden wir mit einem tollen beginnenden Sonnenuntergang in der Luft begleitet. Einfach toll, da oben zu sein. Die Welt ist da plötzlich so Klein und Friedlich.






In Nordhorn sind wir um kurz nach 18 Uhr Glücklich und zufrieden wieder gelandet. Nun machten wir uns mit dem Auto auf den Heimweg. Was ein toller Tag ... der schreit nach Wiederholung! Und das tun wir auf jeden Fall!

Ihr könnt gerne auch ein Video zu dem Tag ansehen ...

 

Im November Fliegen wir wieder, diesmal aber nur ein Rundflug über Dortmund. Aber dieser wird ganz sicher auch sehr spannend.  
Würdet ihr auch gerne mal Fliegen? Wenn ja, wohin zieht es euch?