Sonntag, 28. August 2016

Mein Tag beim Schloß Straßenfest in Nordkirchen...

Es es war nun endlich soweit. Nordkirchen feiert die Schloßstraße und sich selbst. Dafür wurde ein Fest organisiert, in dem sich die Nordkirchener Vereine, Geschäfte, Verwaltung, Institutionen und viele andere sich vorstellen konnten.
 
Die Chance konnte ich mir nicht entgehen uns lassen und meldet mich damals beim Aufruf direkt mit an. Endlich konnte ich in meinem Eigenen Dorf, die Organspende etwas näher bringen. Ich bekam mit der Zeit den Platz zugewiesen, während ich daheim schon mal die Sachen für den Stand zusammen packte.
  
Wir mussten Zelt, Tische und Stühle selbst mitbringen, was für mich kein Problem war. Denn wir hatten ja alles von der BDO Regionalgruppe Münsterland da.

Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr packten wir das Auto, obwohl wir nur 300 Meter zu fahren hatten. Aber all die Dinge zu Schleppen, bei den heißen Temperaturen wollte ich auch nicht. Zum Glück war mein Mann zuhause, der mir wirklich sehr tatkräftig geholfen hat. Um kurz vor 9 Uhr kam dann noch meine Kollegin Marie dazu, die mit mir den Tag am Stand verbracht hat.
  
Nach dem das Zelt endlich stand, fingen Marie und ich an, die Tische und das Infomaterial aufzustellen. So wie roll ups. Wir hatten leider die Sonnenseite erwischt und mussten den ganzen Tag richtig Schwitzen. Das bei über 30 Grad.


  
 
Ich bot an diesem Tag an, kleine Holz Herzen zu gravieren. Das erste Herz habe ich schon graviert, da waren wir noch mitten beim Aufbauen. Das zweite Herz habe ich zum Ende dann graviert. Leider wollte sonst keiner ein Herz haben. Echt schade. Aber man muss auch mal sagen, dass wegen des heißen Wetters auch nicht sehr viel los war. Zudem standen wir quasi am letzten Ende der Straße.

Wir haben ein paar gute und nette Gespräche führen können, aber wir waren nicht wirklich zufrieden mit den paar Gesprächen. Allerdings muss ich sagen, dass die Organspendeausweise doch recht gut weggegangen sind. Da war die Nachfrage erstaunlich hoch. Das hat uns natürlich gefreut.












Schön für mich war es, das ich mich mit vielen aus dem Dorf unterhalten habe. Man kennt sich ja schließlich mittlerweile. Und noch schöner war es, das mein Hund ganz oft mit am Stand war. Ich habe sogar eine Hundetränke für all die Hunde, die bei dem Wetter mit laufen mussten, aufgestellt. 

Ruhr Nachrichten - Foto: Karim Laouari
 Hier könnt ihr euch den Bericht von Ruhr Nachrichten anschauen. In der Fotostrecke gibt dieses Bild von uns am Stand zu sehen.




Zwischendurch kam uns unser Kollege Kurt noch besuchen. Ursprünglich sollte er auch mit am Stand helfen. Aber da sowenig los war, sagte ich ihm, das er seine Zeit hier nicht vergeuden brache. Da er aus Münster, auf dem Weg nach Hause sowieso an Nordkirchen vorbei kam, schaute er ne Stunde vorbei. Das war wenigsten ein bisschen Abwechslung für mich und Marie.
  
Gegen 16:30 Uhr fingen wir an, den Stand wieder abzubauen. Es kam eh keiner mehr. So waren wir um 17 Uhr fertig. Wir brachten die Sachen wieder nach Hause und Marie verabschiedete sich.
  
Ich war so durchgeschwitzt, das ich erst mal Duschen ging. Anschließend ging ich noch mal mit meinem Mann los, um noch ein paar Freunde zu treffen. Den das Schloß Straßenfest ging am Abend noch weiter, mit live Musik usw.

Leider war ich so fertig von den ganzen Tag, das ich ne Stunde später schon wieder nach Hause ging. Mein Mann blieb mit den anderen noch beim Fest.
 
Am heutigen Sonntag war bei uns im Dorf das erste mal ein Holland Markt. Diesen haben wir uns natürlich angeschaut. Dafür sind sogar meine Mama und meine Schwester noch vorbei gekommen. So gingen wir gemeinsam über den Holland Markt. Und ich muss sagen, ich fand den Holland Markt wirklich sehr gelungen. Das sollten wir im Dorf öfters machen.
  
PS: Ich freue mich trotzdem, das ich endlich mal mit einem Stand über Organspende bei mir im Dorf stehen durfte. Vielleicht darf ich ja jetzt öfters dabei sein.

Donnerstag, 25. August 2016

Endlich... ich bin Mama geworden

... Nein nicht ich selbst, sonder eins meiner Meerschweinchen Weibchen hat in den frühen morgen Stunden ihre Babys zur Welt gebracht. Die gute Pinie ist nun Mama von drei süßen kleinen Meeries.
  
Seit Tagen habe ich drauf gewartet, dass sie endlich ihre Babys bekommt. Heute Morgen beim Füttern, viel mir auf das Pinie nicht direkt zum Futter kam. Erst ein paar Minuten später. Und dann sah ich, das sie auf einmal dünn war. Da klingelte es bei mir im Kopf und ich schaute so gut ich konnte ins Haus. Und da sah ich tatsächlich was bewegen. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Meine ersten Meerschweinchen Babys habe ich am 10.9.1991 als 12 Jährige bekommen. Danach folgten noch etliche. Denn ich habe als Kind schon immer Meerschweinchen gehabt und auch ein bisschen gezüchtet.
  
Nun will ich diesmal nicht ewig neue Babys bekommen. Nur einmal wollte ich welche. Der Bock ist inzwischen ja kastriert worden. So das es in Zukunft keine neuen Babys geben wird. Dafür werde ich aber, wenn alles gut klappt, die drei Babys behalten. Es sind zwei Männliche und ein Weibchen. Die Männchen werde ich Frühkastrieren lassen. Man spricht dann von Frühkastrat.

Das erste Bild von 9 Uhr

Das Bild wurde gegen 19:30 Uhr gemacht

  
Als ich es nun heute Morgen bemerkt hatte, habe ich zunächst einmal das Gehege sauber gemacht, damit die Nachgeburt und so weiter weg ist. Dafür musste ich die drei kleinen für 10 Minuten in ein anderes Haus setzten. Was sie aber gut überstanden haben. Pinie war auch die ganze Zeit bei ihnen. Nach dem alles wieder frisch war, habe ich sie zurückgesetzt ins Haus. Dann hat es noch den ganzen Tag gedauert bis sie sich getraut haben, mal vor die Tür zu gucken. Erst am Abend gegen 19:15 Uhr haben sie auch den Gang vor das Haus geschafft. Und als sie das endlich überwunden hatten, war kein Halten mehr. Nun wurde das Gehege schon mal erkundet. Es ist einfach nur zu süß, das alles mit anzuschauen. Die anderen drei großen Meeries, waren alle sehr lieb zu den Kleinen. Jeder passte auf sie auf und machte sie sogar sauber. Pinie ist ganz entspannt mit ihren Babys und lässt sie auch ohne Probleme zu den anderen laufen. Alles sehr Harmonisch. Das freut mich ganz besonders.


Das erste mal vor die Tür gucken ... gegen 16 Uhr

und nun endlich aus dem Haus raus.... gegen 19:15 Uhr

Blacky, Emma, Buddy





Blacky

Honey hat die Ruhe weg...
Der Papa und das kleine Mädchen (Emma)


Nun freue ich mich auf morgen, um die täglichen Fortschritte der drei kleinen zu beobachten.

Ich bin soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo happy!

Dienstag, 23. August 2016

Rundflug über Nordkirchen


Ich habe es endlich getan. Vor fast drei Jahren habe ich mir bei Jochen Schweizer einen Gutschein für einen Rundflug in einem Ultraleichtflugzeug gekauft. Irgendwie hatte ich die dann aber Angst bekommen, den Gutschein einzulösen und somit verschwand er in meinen Aktenordnern. Vor 3 Wochen habe ich ihn durch Zufall wieder gefunden und gesehen, dass der Gutschein Ende des Jahres ausläuft. Also habe ich mir ein Herz gefasst und diesen Gutschein bei Jochen Schweizer eingelöst. Ich konnte mir dann den Flugplatz aussuchen, der bei mir in der Nähe ist. Diesen Flugplatz habe ich angeschrieben mit der Bitte um einen Termin. 1 Tag später rief mich ein netter Mann zurück und machte mit mir einen Termin aus.
  
Dieser Termin war also heute,
um 16:30 Uhr auf dem Flugplatz Hamm-Lippewiesen in Hamm Heessen. Am Wochenende dachte ich noch, das wird wohl heute Nix, weil das Wetter so schlecht war. Aber zum Glück spielte heute das Wetter perfekt mit. So war ich um 16:15 Uhr am Flugplatz angekommen und meldete mich bei einer Jungen Frau, die mir sagte, ich solle einfach Platz nehmen, mich würde man gleich abholen. Da noch ein paar Minuten Zeit waren, bestellte ich mir noch was zu Trinken. Kaum hatte ich einen Schluck genommen, kam auch schon der Pilot und holte mich ab. Das Getränk konnte ich bei der Wirtin solange Parken, bis ich wieder kam.

Mit diesem Ultraleichtflugzeug bin ich geflogen
Wir gingen nun zu dem Ultraleichtflugzeug, mit der wir in wenigen Minuten starten würden. Das Einsteigen ging so, erst den Popo auf den Sitz und dann die Beine rein holen. Dann durfte ich mich anschnallen. Nun setzte auch der Pilot sich auf seinen Sitz. Bevor wir starteten, erklärte er mir noch, was ich im Notfall zu tun habe. Welchen Hebel ich ziehen müsse und welche Knöpfe ich runter drücken müsste. Oh man, ich betete das Nix passiert. Nun schloss er seine Tür und nahm mit dem Tower Kontakt auf. Er bat um Start Erlaubnis.

Startklar!
Sogar mit Tablett und Navi für Flugzeuge ausgestattet
Jetzt fuhren wir zum Ende der Startbahn, in Windrichtung. Dann drehten wir um Richtung Gegenwind und fuhren los. Wir wurden immer schneller, bis wir schließlich abhoben und der Flugplatz immer kleiner wurde. Wir flogen auf 500 Meter hoch und hatten eine Geschwindigkeit zwischen 160 - 170 km/h.

Hamm

Hamm - zusehen Pottis Autohaus


Im unterem Berich ist noch ein Stück Herbern zu sehen


Die Strasse nach Capelle

Autobahn A1 bei Herbern / Werne
Landschaft bei Capelle


Capelle ( Gemeinde Nordkirchen)

Capelle ( Gemeinde Nordkirchen)

In Anflug nach Nordkirchen
Was ein tolles Gefühl, die Welt von oben zu sehen. Wir flogen Richtung Nordkirchen. Zuerst über Hamm, ein Stück Werne,  Capelle und dann Nordkirchen. Es sah alles so schön aus, vor allem aber sehr Grün. Den von hier oben konnte man erst mal richtig sehen, wieviel Wälder und Felder wir in der Umgebung haben. Wahnsinn. Endlich konnte ich aus der Ferne schon das Schloß Nordkirchen sehen. Wir flogen weiter bis wir direkt über dem Schloß her flogen. Eine total geile Aussicht. Und das Schloss Nordkirchen ist unten genauso wie von oben wunderschön. Wir flogen weiter und ich machte ein paar Bilder von meinem Haus. Wenn man die Bilder ranzoomt, kann man sogar meine Kühe im Garten sehen. Wie geil!

Schloss Nordkirchen

Schloß Nordkirchen mit der Gemeinde Nordkirchen

Wie wunderschön das Schloß Norkirchen doch ist






Die Gemeinde Nordkirchen


Hier ist mein Haus zu sehen...

Auf dem Ausschnitt sieht man die Bergstraße, teil von der Lüdinghauser Str. ( Und mein Haus)
Weiter ging es bis zum Pferd. Oben die Mühle von Nordkirchen und dann die Weiden wo Jim drauf steht. Auch habe ich die Weide fotografiert wo Jim momentan drauf steht, leider ist er nicht zu sehen, da er in der Hütte stand. Aber Luke und Joey waren deutlich zu sehen.

Ein schöner Blick auf die ganzen Wiesen am Berg.


Die Mühle von Nordkirchen
Die beiden Pferde auf der Wiese, sind Luke und Joey. Jim steht leider in der Hütte, die unter den Bäumen rechts steht.
Nun machten wir uns auf den Rückweg. Dabei flogen wir über Südkirchen, streiften Werne, nach Bergkamen. In Bergkamen konnte ich Marina Rünte schön fotografieren. Dann ging es weiter Richtung Hamm. Da sah man mal wieder wie groß Hamm ist und wie klein Nordkirchen ist. Wahnsinn. In Hamm habe ich noch den Bahnhof gut fotografieren können. Dann war die halbe Stunde auch fast schon um und nahmen Kurs auf den Flugplatz und setzen zur Landung an. Bei dem Lande Anflug wurde mir ein bisschen schlecht. Aber es hielt sich noch in Grenzen. Wir landeten sich wieder auf dem Boden und ich konnte nun die Eindrücke für mich verarbeiten.



Die Landstrasse von Lünen nach Werne

Logistikzentrum von Amanzon in Werne


Yachthafen Marina Rünthe in Bergkamen

Yachthafen Marina Rünthe in Bergkamen

Autobahn A1 bei Bergkamen

Hamm

Hamm


Hamm Hauptbahnhof

Hamm

Dattel-Hamm-Kanal
Der Flugplatz liegt vor uns ... bereit zur Landung
Zum Schluss macht der Pilot noch ein Bild von mir, wie ich in der Maschine sitzte, dann gingen wir gemeinsam runter vom Platz. Ich verabschiedete mich von ihm und ging noch eben mein Getränk austrinken und bezahlen. Danach fuhr ich Glück wieder nach Hause. Hier unten sah die Welt dann wieder so klein aus. 



Der Flugplatz

 


Das Café am Flugplatz


Wenn ihr auch mal lust habt einen Rundflug zu machen, kann ich euch diesen Flugplatz sehr empfehlen. Dort kann man auch direkt Rundflüge buchen, statt über Jochen Schweizer. Zudem ist des direkt da zu Buchen, auch günstiger. Nur mal so am Rande.