Nun endlich
komme ich zu meinen Blog Beitrag über meinen Ausflug zum Frankfurter Zoo am
28.9.15. Da ich die letzten Tage sehr viel zu tun hatte, siehe hier, erzähle
ich euch jetzt erst vom Zoo.
Wir hatten
uns ein Hotel direkt gegenüber vom Frankfurter Zoo genommen. Dieses lag
perfekt, denn selbst in die Stadt waren es nur 1,2 km zu Fuß.
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Vor mir der Blick auf den Zoo |
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Hinter mir das Hotel am Zoo |
Nach dem wir
den Abend zuvor uns Frankfurt zu Fuß angeschaut hatten (siehe hier), machten wir
uns am Montagmorgen um 9:15 Uhr zum Eingang vom Zoo. An der Kasse zahlten wir 5
€ (Behinderten Preis) und schon konnte es los gehen.
Vor uns war
gerade eine Gruppe Eltern mit Kindern reingegangen, so warteten wir ein wenig
bis sie außer Sichtweite waren. Mein Mann hatte sich extra noch einen Zoo Plan
an der Kasse mitgenommen, so konnten wir wie immer nach Plan laufen. Und ich laufe
so gerne andere Wege ...
Es ging los
bei den Brillenbären, die gerade richtig schön am Spielen waren. Leider standen
am besten Punkt mit Sicht auf die Tiere, eine Gruppe die eine Zoo Führung
bekamen. So liefen wir direkt weiter. Es ging zu den Löwen, die so früh am
morgen noch im Stall waren. Auch da standen vor der Scheibe eine ganze Horde
Kindergartenkinder. Also kein durchkommen für ein gutes Bild. Egal, wir liefen
einfach weiter. Die können wir uns auch später noch mal anschauen.
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Brillenbär |
Da viele
Tiere noch in ihren Tierhäusern waren, nahmen wir jetzt mal die Tierwelt in der
Nacht im Grzimekhaus unter die Luppe. Dafür ging es in einen ganz dunklen Raum,
der die Nacht simulierte. Die Uhr war sogar auf 12 Stunden vor gestellt. Sprich
wir sind um 10:10 Uhr da rein und auf der Uhr stand 22:10 Uhr. Es gibt ja viele
Tiere, die nur Nachts aktiv sind. Wie zum Beispiel die Fledermäuse. Die man da
wirklich toll beobachten konnte. Oder das Erdferkel. Ich habe noch nie ein
Erdferkel im Zoo gesehen und ich muss sagen, ich habe mich direkt in dieses
Tier verliebt. Es sieht so urig und cool aus. Es kam zur Scheibe und
schnupperte durch den Ritz, er Roch genau wo ich stand. Wir konnten auch
Wasserraten beobachten. So hinter der Scheibe sehen die auch noch niedlich aus.
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Erdferkel |
Dieser Raum
ließ sich wie in einem Kreis begehen. Mit der Zeit wurde es wieder immer heller
und die Uhrzeit war dann wieder auf normal Zeit. Nun konnte man die tagaktiven
Tiere noch sehen. So was wie die Komodowaran. Sehr schöne Tiere.
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Komodowaran |
Nun gingen
wir nahtlos weiter zum Exotarium. Im Erdgeschoss waren Pinguine und ganz viele
Fische zu beobachten. Ging man die Treppe rauf, sah man jede Menge Reptilien,
Amphibien und Insekten. Viele der Tiere musste man erst mal in ihrem Gehege gut
suchen, da sie ja Künstler der Tarnung sind. Wir konnten sogar einen Gecko
sehen, der sich aber gut versteckt hatte. Nach mehrmaligen Hinsehen, hatten wir
ihn entdeckt.
Nach dem wir
das Exotarium wieder verlassen hatten, machten wir eine kleine trink Pause.
Anschließend ging es weiter zu den Nashörnern. Und von da aus liefen wir weiter zu den
Takins und Tammar-Wallabys. Dann ging es weiter zu den Keas, Kängurus und kamen
dabei an einem Labyrinth vorbei. Dieses musste ich natürlich mal durch laufen.
Und wie das bei mir so ist, verlaufe ich mich darin auch immer. Mein Mann hatte
eindeutig Spaß dabei, wie ich immer in die Sackgassen lief. Ich Schafte es aber
irgendwann doch, wieder draus zu finden. So konnten wir dann zu den afrikanischen
Wildhunden gehen.
Von da aus
ging es zur afrikanischen Savanne mit Grzimek-Camp. Die Anlage bildet den
Mittelpunkt der Afrikaanlage des Zoos.
Das Grzimek-Camp soll an die Afrika-Expeditionen von Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek und seinen Sohn Michael Grzimek erinnern. Da stand ein richtig toller alter Wagen im Zebralook rum, da musste ich erst mal ein Bild von mir davor haben. Ebenso befindet sich auf dem Dach des Affenhauses ein Flugzeug "Ente", das die Fortbewegungsmittel von Grzimek waren.
Da genau da
oben in der Ecke, das mexikanische Restaurant war, hatten wir uns dazu
entschlossen da unser Mittag zu essen. Wir bestellten uns, was von der Karte
und waren erstaunt, was für eine große Portion das war. Wir hatten mühe die
Teller leer zu kriegen. Wir haben es nicht ganz geschafft. Für dieses Riesen
Portion war das Preis Leistungs Verhältnis total super!
Mit vollen
Magen ging es weiter. Erst zu den Affen dann zu den Menschenaffen. Die Gorilla
Dame hatte ja Gorilla Zwillinge auf die Welt gebracht, ein paar, Tage bevor wir
da waren. Leider war in der Zeit aber auch ein Baby von ihr gestorben.
Die beiden
bekamen wir Besucher aber nicht zur Sicht. Die Mama wird bestimmt noch ein
bisschen Zeit brauchen um von ihrem Baby abschied zu nehmen.
Nebenan gab
es ein Orangutan Baby, das sehr Aktiv im Gehege war. Da konnte man echt mal ne
Zeit einfach vor stehen bleiben und zuschauen.
Es ging
weiter zu meinen Erdmännchen, die finde ich ja jedes mal auf neue toll. Wenn
ich könnte, würde ich mir jedes Mal einen mit nach Hause nehmen.
Nun kamen
wir erneut bei den Nashörnern vorbei, weiter zu den Greifvögeln und dann zu den
Pelikanen und Flamingos.
Dann bogen
wir ab zu den Robben. Die Robben hatten auch ein Baby da, das einfach keine
Lust hatte ins Wasser zu gehen. Mama und Papa musste es wirklich dazu
überreden. Das war ein tolles Schauspiel. Die Robben und Seelöwen konnte man
auch von unten beobachten wie sie am Schwimmen waren.
Das witzige
ist ja, das ich den Zoo aus der Sendung Giraffe, Erdmännchen und Co. kenne. So
kamen mir viele Orte schon bekannt vor und wir überlegten wie das Kamerateam
hier gedreht hat. Im TV schaut der Zoo irgendwie viel größer aus.
Als wir bei
den Trampeltieren an kamen, wussten genau, Ah hier haben sie als Fußball mit
den Trampeltieren im TV gespielt. Echt cool.
Übrigens
waren im ganzen Zoo, viele Alte Bilder von früher aufgestellt. Denn er Zoo ist
schon über 100 Jahre alt. Es war interessant zu Lesen und zu sehen anhand der
Bilder, wie es damals und heute hier aussieht.
Wir hatten
unsere Runde durch den Zoo nun geschafft. Da wir aber noch Zeit hatten, sind
wir noch mal zu einigen Tieren extra hingelaufen. Wie zu den Löwen. Nun konnten
wir auch endlich tolle Bilder von dem Löwen machen. Auch haben wir uns noch mal
die Pinguine angeschaut und sind ein zweites mal durch das Grzimekhaus der
Nachttiere gegangen.
Erst als wir
damit fertig waren, machten wir uns au den Weg zum Hotel. Zum Glück war es
nicht so weit.
Am Abend
sind wir dann auf meinen Wunsch hin bei Pizza Hut essen gegangen. Anschließend
sind wir erneut in die Stadt gelaufen, diesmal aber direkt zum Main um noch mal
Bilder in der Nacht von der Frankfurter Skyline zu machen.
Danach sind
wir aber auch Fix und Fertig ins Bett gefallen ....
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Danke für dein Kommentar... dickydackel