Immunsuppression - Risiken
Aufgrund der jahrelangen Anwendungen sind die
Nebenwirkungen derzeit verwendeter Immunsuppressiva sehr gut bekannt. Neben
einer möglichen Wirkung auf die Niere, Leber und Blutdruck stellen andere und
seltenere Nebenwirkungen, wie Infektionserkrankungen der Haut, ein Problem dar.
Neben Infektionen der Haut durch Bakterien und Pilze treten auch Erkrankungen
durch Viren vermehrt auf. So werden z. B. das Auftreten von Viruswarzen,
Herpesinfektionen der Lippe, Herpes zoster (Gürtelrose) oder bakteriellen
Haarbalgentzündungen bei Immunsupprimierten häufiger gesehen.
Immunsuppression und Hauttumore
Eine weitere wichtige Nebenwirkung, die erst nach
mehreren Jahren der Einnahme dieser Medikamente auftritt, ist vielen Patienten
und leider auch vielen Ärzten weitgehend unbekannt oder bleibt unbeachtet: Mit
zunehmender Anwendungsdauer dieser Medikamente treten verschiedene
Hautkrebs-Formen gehäuft auf. Mit einem Anteil von 95% treten Plattenepithel-
und Basalzellkarzinome am häufigsten bei Organtransplantierten auf. Bereits 20
Jahre nach Transplantation werden 40 bis 60%, also rund die Hälfte aller
behandelten Patienten, diese Formen von Hautkrebs beobachtet.
Das Risiko an einem Plattenepithelkarzinom zu
erkranken, ist für einen Organtransplantierten im Vergleich zu einem
Nichttransplantierten etwa um den Faktor 65 erhöht. Basalzellkarzinome treten
bei Organtransplantierten etwa 10 Mal häufiger auf. Die Hauttumore treten zudem
frührer auf und verhalten sich häufig bösartiger als bei gesunden Personen.
Neben Ciclosporin weisen auch andere Immunsuppressiva, z. B. Tacrolimus und
Azathioprin, diese Nebenwirkung auf.
Hingegen weisen die mTOR-Inhibitoren sogar Antitumor-Eigenschaften
auf und können das Wachstum von Hauttumoren hemmen. Die mTOR-Inhibitoren sind
daher eine gute Therapiemöglichkeit bei Transplantierten mit einem hohen
Hautkrebsrisiko oder bei Patienten, die Hauttumore entwickelt haben. Allerdings
haben diese neueren Immunsuppressiva wiederum schwerwiegende Nebenwirkungen,
die andere Immunsuppressiva nicht haben und sind daher nicht für jeden Patienten
die beste Wahl.
Es muss auch ganz deutlich darauf hingewiesen werden, dass
das Auftreten von Hauttumoren eher in Kauf genommen werden kann, als das ein
transplantiertes Organ versagt oder eine schwer behandelbare
Autoimmunerkrankung wieder aufflackert. Dies gilt besonders deshalb, weil das
Auftreten von Hauttumoren durch konsequente Lichtschutzmaßnahmen deutlich
reduziert, vielleicht sogar komplett vermeiden, werden kann. Sie sollten
deshalb auf keinen Fall aus Sorge vor Hauttumoren auf die Einnahme der
Medikamente verzichten oder die Dosierung eigenmächtig verändern!
Hinzu kommt, dass bei dem mittlerweile üblichen, im Vergleich
zu früheren Jahren deutlich niedrigeren Dosierungen das Risiko, unter immunsuppressiver
Therapie Hauttumore zu entwickeln, eher geringer geworden ist.
Ursachen der Hauttumorentstehung
Hauttumore können bei jedem Menschen entstehen und die
Anzahl an erkrankten stieg in der gesamten Bevölkerung, auch bei Menschen, die
keine Immunsuppressiva einnehmen müssen, in den letzten Jahrzehnten deutlich
an. Die häufigsten Hauttumore sind Tumore, die als "weißer Hautkrebs"
bezeichnet werden. Seltener findet sich der schwarze Hautkrebs, das so genannte
maligne Melanom.
Als wesentliche Ursache für die Entstehung deser Hautkrebsformen
gilt eine ungeschützte Sonnenbestrahlung, genauer gesagt, die Bestrahlung mit
ultravioletter Strahlung (= UV-Strahlung).
Noch einmal "betont": Für die Entstehung von
Hauttumoren ist nicht das immunsupprimierende Medikament allein verantwortlich.
Das Risiko an Hauttumoren zu erkranken, steigt erst durch die Kombination von
Immunsuppressiva mit Sonnenbestrahlung deutlich an!
Bereits seit fast einhundert Jahren ist bekannt, dass
Sonnenlicht Hautkrebs auslösen kann. Dies geschieht über eine Schädigung der
Erbsubstanz der Hautzellen durch die energiereiche UV-Strahlung. Normalerweise
werden Zellen, die in der Haut ein gewisses Maß an Schädigung erfahren haben,
vom Immunsystem erkannt und zerstört, bevor sich ein bösartiger Krebs
entwickeln kann. Da die immunsupprimierten Patienten die Funktionsfähigkeit des
Immunsystems reduziert wird, damit z. B. ein transplantiertes Organ nicht
abgestoßen wird, funktioniert dieser Schutzmechanismus nicht vollständig.
Dadurch steigt das Risiko, dass eine geschädigte Zelle vom Immunsystem nicht
erkannt wird und sich zu einem Hautkrebs entwickeln kann, an.
Was tun?
Da in den meisten Fällen die immunsuppressiven
Medikamente nicht abgesetzt werden können, bleibt als sinnvolle vorbeugende
Maßnahme das Meiden von Sonne und damit der UV-Strahlung. Da dies jedoch nicht
vollständig möglich ist, sollte man sich als immunsupprimierter Patient
intensiv vor den schädlichen Wirkungen der UV-Strahlung schützen.
Es ist auch für Gesunde schwer, sich vollständig vor
den schädigenden Wirkungen von UV-Strahlen zu schützen. Noch immer besitzt
"gesunde" Bräune einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft.
Menschen, die frisch gebräunt aus dem Urlaub heimkehren, gelten als besonders
erholt, fit und gut aussehend. Gerade Patienten, denen es eine längere Zeit
gesundheitlich sehr schlecht ging, möchten noch belastende Behandlungen und
vielen Strapazen das "neue" Leben genießen und ihr neu gefundenes
Wohlbefinden deutlich zeigen.
Deshalb kann das Meiden der Sonne ein guter
Sonnenschutz oft doppelt schwer fallen. Hier hilft nur, sich immer wieder die
Häufigkeit der durch UV-Licht hervorgerufenen Hauttumore in Erinnerung zu rufen
und konsequenten UV-Schutz als sinnvolle Investition in eine weiterhin unbeschwertere
Zukunft ohne große Einschränkungen der Lebensqualität durch Probleme mit der
Haut zu beachten.
Ein gutes und frisches Aussehen macht sich nicht nur an
der Bräune der Haut fest, sonder beruht ganz wesentlich auf einer positiven
persönlichen Ausstrahlung. Wenn Sie aber aus kosmetischen Gründen auf eine
gewisse Bräune nicht verzichten wollen, können auch sogenannte Selbstbräuner
eine gesundheitlich akzeptable Bräunung hervorrufen.
Diese Bräunung wird nur durch eine chemische Reaktion
hervorgerufen. Sie kommt ohne Schädigung der Haut durch UV-Strahlen aus. Man
sollte aber beachten, dass eine Bräunung durch Selbstbräuner keinen Schutz vor
Sonne hervorruft. Die durch einen Selbstbräuner gebräunte Haut ist weiterhin
lichtempfindlich und Sonnenbrand gefährdet.
Darf ich gar nicht mehr in die Sonne?
Ein komplettes Meiden der Sonne ist kaum möglich und
reduziert die Lebensqualität außerordentlich. Da Sie als chronisch Kranken
ohnehin schon vielfach unter einer eingeschränkten Lebensqualität leiden,
sollte die Hautkrebsvorsorge Ihre Lebensführung nicht zusätzlich stark
beeinträchtigen.
Sie sollten jedoch Ihre Aktivitäten im Freien auf
Zeiten mit weniger intensiver Sonneneinstrahlungen legen. Meiden Sie besonders
im Sommer die Zeiten zwischen 10 und 16 Uhr. Sonnenschutz umfasst neben dem
Meiden von Sonnenlicht den vernünftigen Umgang mit der Sonne sowie die
Verwendung von
- textilem Sonnenschutz und
- die Anwendung von Sonnenschutzmitteln
Was ist textiler Sonnenschutz?
Unter textilem Sonnenschutz versteht man das Tragen
geeigneter Kleidung. Insbesondere auf eine Kopfbedeckung, vornehmlich mit
breiter Krempe, sollte hier geachtet werden, da Basalzellkarzinome, aktinische
Keratosen und Plattenepithelkarzinome besonders häufig in dauerhaft
lichtbestrahlten Hautarealen auftreten. Hierzu gehört natürlich das Gesicht.
Entgegen der allgemeinen Annahme kann jedoch nicht
jedes Kleidungsstück einen ausreichenden Schutz garantieren. Dies ist gerade
bei typischer Sommerkleidung - oft aus leichten, hellfarbigen Stoffen - nicht
der Fall. Durch ein Helles Baumwoll-T-Shirt gelangen ca. 10-20% der
UV-Strahlung direkt auf die Haut. Die Durchlässigkeit kann sich im feuchten
Zustand sogar um 50% oder mehr erhöhen. Wie gut die Kleidung vor den
UV-Strahlen schützt, hängt von mehreren Faktoren ab. Allgemein kann jedoch gesagt
werden:
"Je dichter ein Stoff gewebt und je dunkler eine
Farbe ist, desto besser ist sein UV-Schutz."
Neben spezieller UV-Schutzkleidung aus dicht gewebten
Baumwoll- und Kunstfasern (Mikrofasern) geben einige Hersteller Auskunft über
den UV-Schutzfaktor der von ihnen produzierten Kleidungsstücke, die praktischen
und modischen Aspekten Rechnung tragen. Hinzuweisen ist ebenfalls auf ein
Prüfzertifikat, das den UV-Schutz gemäß eines Prüfstandards bescheinigt. In
Testzeitschriften (z. B. Ökotest) wir auf Testungen vor UV-Schutzkleidung
hingewiesen.
Welchen Lichtschutzfaktor soll ich verwenden?
Der Lichtschutzfaktor wird leider unter Bedingungen
getestet, die nicht dem Verhalten des Anwenders entsprechen. Zur Testung werden
2 mg/cm2 aufgetragen, dies entspricht bei einem normal großen und normal
gewichtigen Menschen ungefähr einer Menge von 25 ml pro Anwendung. Tatsächlich
wird in der Regel weniger als die Hälfte verwendet, wodurch sich der angegebene
Lichtschutzfaktor um ca. die Hälfte reduziert. Außerdem können Abrieb durch
Bewegung oder Textilien und andere Faktoren den Schutz eines Präparates weiter
mindern. Es sollte deshalb nur relativ hohe Lichtschutzfaktoren bei Patienten
mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko, wie z. B. durch eine dauerhafte
Immunsuppression bedingt, verwendet werden.
Konkret: Mindestens LSF 30, also mindestens die
Schutzklasse hoch oder sehr hoch.
Es sollte weiterhin darauf geachtet werden, dass das
Sonnenschutzpräparat im UVB-Bereich schützt.
Für Organtransplantierte wird Daylong actinica
empfohlen! Das ist das erste und einzige Medizinprodukt zur Prävention von
hellem Hautkrebs bei Risikopatienten!
Was ist ultraviolettes Licht?
Das Licht der Sonne setzt sich aus verschiedenen
Strahlen unterschiedlicher Wellenlängen zusammen. Die Wellenlänge, sie wird in
Nanometern (nm), also einem milliardstel Meter, gemessen, bestimmt die Art der
Strahlung: Röntgenstrahlung, Infrarotstrahlung, Ultraviolette Strahlung oder
einfach nur sichtbares Licht. Es gilt der Grundsatz:
Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher und
auch risikoreicher ist die Strahlung.
Das menschliche Auge kann Licht in einem
Wellenlängenbereich von ca 400 bis 800 nm wahrnehmen. Strahlungen oberhalb von
800 nm entsprechen dem Infrarotlicht. Das menschliche Auge kann dieses Licht
zwar nicht sehen, unsere Haut kann aber Infrarotstrahlen als Wärme spüren.
Die ultravioletten Wellenlängen liegen unterhalb von
400 nm und sind ebenfalls nicht sichtbar. Aber gerade diese energiereichen
Bereiche der Sonnenstrahlung sind für die Haut von besonderer Bedeutung.
UVA-Strahlen
UVA-Strahlen (320-400 nm) repräsentieren das
langwellige UV-Sprektum. UVA-Strahlen können verhältnismäßig tief in die Haut
eindringen. UVA besitzt im Gegensatz zu UVB die Fähigkeit, Fensterglas zu
durchdringen.
UVB-Strahlen
UVB-Strahlen (290-320 nm)sind kurzwellige,
energiereiche UV-Strahlen, die im Verhältnis zu UVA-Strahlen nicht ganz so tief
in die Haut eindringen können.
UVC-Strahlen
UVC-Strahlen (100-290 nm)werden von der Ozonschicht
abgefangen. UVC-Licht ist sehr aggressiv und für alle Lebewesen gefährlich. Auf
der Erdoberfläche existieren UVC-Strahlen nur als technisch erzeugte Strahlen, z.
B. bei Schweißarbeiten.
Was bewirkt ultraviolette Strahlung?
Ultraviolettes Licht ist für die Entstehung
verschiedener Hauterkrankungen wie z. B. den Sonnenbrand oder die
Sonnenallergie verantwortlich. Sie ist zudem hauptverantwortlich für die
Hautalterung, also Faltenbildung, und für den Hautkrebs. UV-Strahlung führt in
der Haut zu einer Schwächung des Immunsystems. Dabei unterscheiden sich UVA-
und UVB- Strahlen:
UVA-Strahlung löst kurzfristig eine Bräunung aus (die
so genannte Sofortpigmentierung). Das Phänomen, nach einem Spaziergang
"Farbe bekommen zu haben" basiert auf dieser Sofortpigmentierung. Es
ist nicht ein Effekt einer Pigmentneubildung, sondern einer chemischen
Veränderung vorhandener Pigmente.
Daneben dringt die UVA-Strahlung aufgrund ihrer langen
Wellenlänge tief in die Unterhaut ein. In diesem Bereich befinden sich die
Fasern, die für die Elastizität der Haut verantwortlich sind. Diese werden -
sehr vereinfacht beschrieben - durch das UV-Licht chemisch verändert. Dies beschleunigt
die Faltenbildung und Hautalterung. UVA wurd ebenso wie UVB für die Auslösung
von Hautkrebs verantwortlich gemacht.
UVB-Strahlen dringen nicht ganz so tief in die Haut ein
wie UVA-Strahlen. Sie sind jedoch wesentlich energiereicher. Sie bewirken bei
längerer Einwirkung einen Sonnenbrand und eine später einsetzende Bräunung der
Haut durch Neubildung von Hautpigment.
Sowohl eine Pigmentierung als auch ein Sonnebrand sind
nur sichtbare Wirkungen, die UV-Strahlen in der Haut auslösen können.
Unsichtbar, aber für die Hautkrebsentstehung bedeutsam, sind Veränderungen an
der DNS, der Erbsubstanz, von Hautzellen. Diese DNS-Schäden können, wenn sie
nicht ausreichend von körpereigenen Reparatursystemen beseitigt werden,
langfristig zu Hautkrebs führen.
Welche Formen von Hautkrebs gibt es?
- Basalzellkarzinome oder Basaliome
("Basalzellkrebs")
- Aktinische Keratosen ("Lichtschwielen") als
Vorläufer der
- Plattenepithelkarzinome oder Spinaliome
("Spindelzellkrebs")
- Maligne Melanome ("Schwarzer Hautkrebs")
Basaliome - Basalzellkarzinome
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Abb. 1: Solides Basalzellkarzinom |
Basalzellkarzinome treten zu über 80% am Kopf oder
Hals, oft an der Nase oder am Lidwinkel auf. Erstes Zeichen ist oft ein
kleines, glasig-weißliches bis rötliches Knötchen mit feinen Äderchen. Später
bildet sich ein Tumor mit einem Rand aus feinem Knötchen, die wie eine
Perlschnur aneinandergereiht sind (Abb. 1). Häufig entstehen Wunden und
Krusten, die über Wochen nicht abheilen.
Selten zeigen sich Basalzellkarzinome nur als
weißliche, narbenartige flache Areale.
Am Rumpf werden Basalzellkarzinome häufig mit Ekzemen
verwechselt, da sie als flache, gerötet, schuppende Areale auftreten (Abb.2).
Diese wachsen langsam.
Basalzellkarzinome bilden nur in extremen
Ausnahmefällen Tochtergeschwülste. Eine Behandlung ist erfolgreich, da
Basalzellen das Gewebe sehr stark zerstören können.
Aktinische Keratose
In Hautarealen, die dauerhaft und intensiv dem Licht
ausgesetzt sind (Gesicht, Glatze, Unterarme und Hände), entwickeln sich häufig
so genannte "aktinische Keratosen", die im Allgemeinen Sprachgebrauch
auch "Lichtschwielen" genannt werden. Dabei handelt es sich um scharf
begrenzte, gerötete Hautareale, die in der Regel eine fest haftende Schuppe
tragen (Abb. 3).
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Abb. 3: Aktinische Keratosen auf dem Handrücken |
Plattenepithelkarzinome
Plattenepithelkarzinome treten ebenfalls meistens in
Arealen auf, die dem Sonnenlicht ständig ausgesetzt sind. Die schon oben
beschriebenen "aktinischen Keratosen" sind Vorstufen des
Plattenepithelkarzinoms. Häufig entwickelt sich ein schuppender Knoten.
(Abb. 4)oder eine mehrflächige, erhabene und schuppende
Hautveränderung.
Dieser Knoten nimmt im Lauf der Zeit immer mehr an
Größe zu. Häufig erinnern die knotigen Veränderungen an Warzen.
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Abb. 4: Plattenepithelkarzinome |
Ebenso wie Basalzellkarzinome können sich auch
Plattenepithelkarzinome als schlecht heilende Wunden bemerkbar machen. Im
Gegensatz zu Basalzellkarzinomen sind Plattenepithelkarzinome in der Lage,
Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen, zu bilden. Die Behandlung erfolgt
in der Regel chirurgisch.
Maligne Melanome
Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist ein
besonders bösartiger Tumor, der von den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten)
der Haut, seltener der Schleimhaut, ausgehen kann. Maligne Melanome können sich
spontan auf vorher völlig normaler Haut oder auf dem Boden eines vorher
bestehenden Muttermals entwickeln (Abb.5).
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Abb. 5: Melanom
|
Das maligne Melanom entwickelt Metastasen. Die
Behandlung erfolgt in der Regel operativ. Veränderungen an Muttermalen sollten
frühzeitig durch einen Hautarzt beurteilt werden.
Weitere Infos zu Reisen und Transplantation sowie zu Impfen vor/nach Transplantation kannst du hier lesen.
Quelle: Information für Patienten - Sonne und
Immunsuppression
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Danke für dein Kommentar... dickydackel