Sonntag, 12. Juli 2015

1. Tx-Treffen in Raum Göttingen

Am Samstag war es endlich soweit, ich fuhr zu meinem ersten Tx-Treffen in den Raum Göttingen. Genauer gesagt haben wir uns am Kloster Bursfelde in Bursfelde getroffen. Das liegt im wunderschönen Weserbergland, direkt an der Weser.

Bei so einer tollen Location, mit so tollem Wetter, hat es verdammt viel Spaß gemacht.

Aber erst zum Anfang. Da es für doch ein etwas Weiterer Weg war, bekam ich das Angebot bei Anke zu schlafen. Anke hat das Ganze auch organisiert, weil sie aus der Ecke kommt.

Ich fuhr also erst einmal zu Anke. Ich wurde mit offenen Armen von ihr und ihrem Mann empfangen. Dann brachte ich meine Klamotten in das Zimmer, wo ich übernachten durfte.

Nach ein bisschen quatschen mussten wir dann auch schon los fahren.

Wir fuhren zusammen in Ankes Auto zum Kloster Bursfelde. Als wir ankamen, waren wir schon nicht mehr die Ersten. Tina und ihr Mann saßen schon draußen im Biergarten. Wir begrüßten sie und gingen dann gemeinsam rein. Da wir drinnen einen großen Tisch für uns Reserviert hatten.

TX Frauen Power!!





So nach und nach kamen auch die anderen. Die Steffi, Gitte mit Heinz und ihrem Hund, Jürgen mit seiner Frau, Sandra mit ihrem Mann Mike. Und schon waren wir komplett. Leider haben einige auch abgesagt.

Aber wir waren trotzdem 12 Personen. Das ist für ein erstes Treffen schon echt super. Ich hatte das Glück, das ich die meisten schon kannte, durch andere Treffen oder Veranstaltungen. Die anderen habe ich auch erst an dem Tag kennengelernt.

In unserer Runde waren 6 Frauen und 1 Mann lungentransplantiert ... die von 1 Jahr bis zu 10 Jahren Tx gehen. Das ist schon ne echt Leistung. Im Prinzip hatte jeder seine/n Mann/Frau mit. Nur mein Mann war nicht dabei, der musste Arbeiten. Und der Mann von Steffi war ebenfalls nicht dabei.
















Wir bestellten uns zuerst einmal was zu trinken. Da fingen schon die kleinen Tx Probleme an. Also die Getränke mussten ohne Eis und ohne Zitrone sein. Da es ja für die Kellerin nicht offensichtlich war, das die meisten von uns transplantiert waren und auf solche Dinge Achten mussten, musste die gute Dame öfters für uns was neu machen. Aber bei der nächsten Runde, wusste sie dann bescheid. Das gleiche gab es dann beim Essen noch mal. Was dann aber auch kein Problem war, es so anzurichten, das wir essen konnten.

Da ich mal wieder einen Bären Hunger hatte, bestellt ich mir eine Vorspeise und ein Hauptgericht. Und wie immer habe ich es aufgegessen. Ist doch klar.

Meine Vorspeise

Mein Hauptgericht
Die Truppe passte super zusammen, es gab keine Sekunde in der Nix erzählt wurde. Nur beim Essen wurde es mal für einen Moment stiller. Hielt aber auch nicht lange an. Während des Essens musste uns die Frau vom Jürgen leider schon verlassen. Sie hatte noch Chor Probe.

Nach dem wir alle mit dem Essen fertig waren, ging es gemeinsam rüber zum Kloster Bursfelde. Dort hat uns Anke eine Führung durch das Kloster gebucht. So wurden von einem ganz tollen und vor allen noch sehr fitten netten 93 Jahren alten Mann empfangen. Er erzählte uns die Geschichte vom Kloster Bursfelde. Das beste daran waren die Wörter die er benutzt hat. Diese waren echte Zungenbrecher.









Kloster Bursfelde



Mal kleines Beispiel:

Das wiederendeckte Heiligtum
Die Bursfelder Klosterkirche ist also - obwohl vom Westen begonnen - vom Osten, nämlich von der Patrozinalstrecke her, konzipiert. Hier stand sicherlich im Lande der ungläubigen Sachsen der dem "ungläubigen Thomas" geweihte älteste Bursfelder Altar. An dieser Stelle rauschen offenbar noch immer Quellbäche im Untergrund, deren Verlauf die intensive Algenbildung an verschiedenen Stellen des Gemäuers anzeigt und wie auch radiästhetische Messungen nach der  - durch J. PURNER (Universität Innsbruck) verfeinerten - SCHNEIDER´schen Methode vermuten lassen.
  
Die untersuchenden Personen wussten nichts von einem architektonischen Hinweis auf dies in Bursfelde quadratische tellurische Strahlungsfeld, dessen Lage uns von der Bauhütte durch 4 in das Steinparkett mosaikförmig eingelegte Kreuze unmittelbar vor der Mittelapsis geometrisch bezeichnet ist und in dessen ungefährer Mitte auch der heutige Taufstein steht.
  
Selbst wenn das Mosaik aus einer späteren Zeit stammen sollte, könnte es  - allein schon seiner nicht zu missdeutenden geometrischen Anordnung wegen - nur den geweihten Ort bezeichnen.



















 
Der gute Mann fing sogar noch an zu Singen um uns zu zeigen, wie sehr die Worte noch nachklingen. Die Führung hat etwa eine Stunde gedauert. Ich habe immer wieder Bilder gemacht. Was auch sonst.

















Zum Schluss haben wir alle noch einen Sorgen Zettel geschrieben und zwischen die Steine geschoben. In der Hoffnung unsere Sorgen werden uns damit bald genommen.  















 Das Kloster von innen ist wirklich sehr schön und jeder der sich für Kirchen und Klöster Interessiert sollte dieses Kloster unbedingt mal besucht haben. Das Kloster liegt sogar am berühmten Pilgerweg.
  
Als wir aus dem Kloster wieder raus kamen, gingen wir alle ein. Im Kloster war es angenehm kühl und draußen war es mächtig warm. Wir gingen zurück zu dem Restaurant Kloster Bursfelde und nahmen wieder an unserem Tisch platzt.








Nun gab es Kaffee und Kuchen. Und die liebe Gitte gab einen Runde Getränke aus. Die hatte nämlich gestern Geburtstag. Wir haben wir dafür ein Ständchen gesungen. Da wurde sie hoch Rot!



Wir haben sehr viel gelacht, sehr viel geredet. Jeder wechselte mal den Sitzplatz um einfach mal mit jedem zu reden. Dann haben wir alle unsere Handynr noch ausgetauscht und ich habe für uns einen Whats App Gruppe gegründet. So können wir auch in Zukunft darüber Kontakt halten.

Gegen 19 Uhr Abends haben wir alle unsere Rechnung bezahlt. Dann haben wir uns noch auf einen neuen Termin geeinigt, der aber an einem anderem Ort stattfinden wird. Damit es für alle beteiligten etwas die gleiche Weg strecke ist. Also zumindest für die, die von weiter wegkommen.

Das nächste Treffen soll voraussichtlich vom 7.-8.11.15 in Kassel Stattfinden. Wir wollen dann alle in Kassel Übernachten uns so dann den ganzen Abend zusammen verbringen und morgens noch zusammen frühstücken. Über genauere Infos werde ich euch aber noch bescheid geben.
  
Ich bin mit Anke und ihrem Mann zurück zu ihnen nach Hause gefahren. Da Sandra und Mike im Nachbarort übernachtet haben, kamen sie noch mit nach Anke. So haben wir vier noch lange zusammen im Garten gesessen und weiter gequatscht. Dabei haben wir zusammen sogar noch 4 Pizzen gegessen. Gegen 22:30 Uhr verabschiedeten sich Sandra und Mike. Nun machten wir uns dann Bett fertig. Bevor es aber ins Bett ging, haben wir noch nen Stündchen auf der Couch verbracht. Aber dann fielen wir auch voll kaputt ins Bett.

Die Nacht habe ich super geschlafen. Um 8 Uhr bin ich aufgestanden. In der Zeit wie ich mich im Bad fertigmachte, hatte Anke schon liebevoll den Frühstückstisch gedeckt. Gemeinsam mit ihrem Mann haben wir gefrühstückt. Anschließend half ich ihr ab Abräumen. Dann setzten wir uns noch ein bisschen in den Garten, bevor ich mich auf den Rückweg nach Hause machte.
  
Um 12 Uhr war es soweit, das ich mich von den beiden nun verabschiedete. Jetzt ging es für mich nach Hause. Leider hat die Rückfahrt 3 Stunden gedauert, weil mal wieder Stau auf der Autobahn war und ich so schlau war, den zu Umfahren. Das hat mich 45 Minuten länger gekostet. Aber nun bin ich wieder hier und freue mich das ich ein ganz tolles Wochenende hatte. Und gestern einen wunderschönen Tag mit super lieben Menschen! Danke an euch alle ...

Freue mich schon auf unser nächstes Treffen! Ihr seid klasse!

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Danke für dein Kommentar... dickydackel