Mittwoch, 25. Dezember 2013

Halde Sachsen in Hamm


Wie war mein Weihnachten gestern?? Hmmmm.... eigentlich kann ich sagen ganz gut. Den Tag habe ich wie immer begonnen. Eigentlich wollte ich mit meiner Schwester morgens in den Zoo fahren. Da bei uns aber hier so ein starker Wind (kleiner Sturm) war und noch dazu geregnet hat, haben wir das einfach mal gelassen. Somit konnte ich dann in aller Ruhe noch die Wohnung fertigmachen. Mir fiel dann auch noch mal kurz ein, die Wäsche zu waschen, weil ich die Kissenbezüge vom Sofa waschen wollte. Da ja noch genug Zeit war, machte ich das. Ich machte es schon mal soweit wie möglich gemütlich. Ich stellte die Geschenke für meine Schwester schon mal parat. Die anderen Geschenke stellte ich in einen Wäschekorb, denn den musste ich später mit rüber nehmen. Die Zeit verging wie im Flug, da ich ja genug zu tun hatte. Gegen 14 Uhr kam mein Mann dann auch von der Arbeit nach Hause. Endlich hat er mal bis Montag frei. Während er eben am Essen war, machte ich mich daran die ersten Geschenke auszupacken. Zuerst machte ich das Geschenk von Sascha auf, den ich im November noch in Fallingbostel besucht hatte. Danach machte ich das Geschenk von Doreen auf. Ich packte ein Teil nach dem anderen aus. Jede menge toller Sachen drin. Ich habe mich bei jedem einzelnen Geschenk von ihr gefreut. Dann kam die Tüte für Honey dran. Sie hatte extra auch an Honey gedacht. Honey war schon total aufgeregt, roch es doch so lecker. Ich mache die Tüte auf und fasste darein. Nahm etwas in die Hand... Und plötzlich schrie ich laut auf und schmiss die Tüte weg. Sie landete direkt vor meinem Mann, der mittlerweile neben mir auf der Couch Platz genommen hatte. Er saß auch erst wie verschreckt da. Nahm dann die Tüte langsam in die Hand und schaute da rein. Er dachte es wäre eine Kakerlarke darin. Das war es aber nicht. Es waren Hühner Füße drin. *schüttel* Er holte sie raus, um sie mir zu zeigen, und ich schrie erneut. Hab mich voll geekelt. Vor schreck und Ekel musste ich nur noch Heulen. Ich konnte das echt nicht haben. Ich schrieb Doreen an und erzählte ihr das. Sie war glaub ich etwas enttäuscht, dass ich so reagiert habe. Aber gleichzeitig tat es ihr auch sehr leid. Aber sie konnte das ja nicht ahnen das ich da so eine Angst vor habe. Jedenfalls waren da 6 dieser Dinger drin. Mein Mann gab Honey alle diese 6 Dinger. Honey war so fies und lief jedes Mal direkt an mir vorbei, so das ich die Hühner Füße unweigerlich noch mal zu Gesicht bekam. Ich hielt mir dann immer die Augen zu. Ich war froh als die Dinger endlich weg waren. Dann konnte ich mich weiter mit dem Auspacken beschäftigen.



Kurze Zeit später gab mir mein Mann ein Geschenk. Normalerweise wollten wir uns nix schenken. Naja ... Hat ja mal wieder geklappt. Aber das war er mir geschenkt hat, darüber habe ich mich sehr gefreut. Jetzt kann ich endlich mehr mit meinem Blitzlicht Arbeiten beim Herrn Nikon. Dann machten wir uns fertig. Als wir uns umgezogen hatten, gab ich meinem Mann auch sein Geschenk von mir. Dann war es an der Zeit rüber zu gehen. Ich gab Honey ihr Lieblings Leckerchen und dann gingen wir ohne sie rüber.



Weihnachten haben wir mit der Familie verbracht. Mit meiner Schwägerin, meinem Schwager, den 3 Kindern, plus ein Freund und meinen Schwiegereltern. Zuerst wurden die Geschenke verteilt. Dann saßen wir alle am Tisch und unterhielten uns. Später gab es das essen, Schweinefilet mit Tomate Mozzarella überbacken, mit Kroketten, Knödel, Spätzle und Soße. Hat wirklich sehr lecker geschmeckt. Habe direkt zwei volle Teller gegessen. Gegen kurz vor 20 Uhr bin ich dann wieder zu mir gegangen. Länger wollte ich Honey nicht alleine lassen. Ich nahm meine Tabletten um 20 Uhr und ging dann mit Honey ne kleine Runde Spazieren. Ich machte überall die Kerzen an und wartet nun auf meinen Mann und auf meine Schwester.



Meine Schwester hat bei uns übernachtet. Wir haben den ganzen Abend Wii gespielt. Erst haben wir Bowling gespielt, wo ich natürlich gewonnen habe. Dann haben wir Tennis gespielt. Die Stimmung war sau geil. Hatten eine Menge Spaß. Und so mitten im Spiel holt meine Schwester aus um den Ball zurückzuschlagen und ... Autsch ... trifft mich voll am rechten Ellenbogen. Das tat Schweine weh. Wir mussten so lachen ... wir konnten nicht mehr. Der Ellenbogen tut heute immer noch weh. Kurze Zeit später, bekam ich die Olle Fernbedienung wieder ab, diesmal an die rechte Hand. Aber das war nicht so schlimm, wie das Mal davor. Und wieder waren wir nur am Lachen. Da uns Tennis mit der Zeit zu sehr auf die Arme ging, haben wir uns entschlossen Karaoke zu Singen. Nach anfänglicher Zurückhaltung konnten wir anschließend nicht genug davon bekommen. So sangen wir fröhlich bis halb drei Nacht weiter. Mal jeder alleine, mal alle zusammen. Das war echt ein Spaß. Irgendwann packte mich dann die Müdigkeit und wir gingen ins Bett.



Um 8 Uhr heute Morgen, riss mich der Wecker aus dem Tiefschlaf. Ich nahm meine Tabletten, ging mit Honey kurz runter zum Pinkeln und legte mich dann bis 11 Uhr wieder ins Bett. Dann stand ich auf, ließ Honey meine Schwester Wecken. Die hatte im Wohnzimmer übernachtet. Danach ließ ich Honey Herrchen Wecken. Nach dem alle wach waren, habe ich das Frühstück fertiggemacht. Wir frühstückten gemütlich zusammen. Anschließend machten wir es uns zu viert auf der Couch gemütlich. Gegen 13:15 Uhr fuhr meine Schwester dann nach Hause. Und ich hatte mal wieder eine tolle Idee.



Ab auf die Halde. Wir fuhren kurz entschlossen nach Hamm, um auf die Halde Sachsen zu gehen. Ein bisschen an die Frische Luft tut doch gut. Honey hatte ihren Spaß, musste öfters mal beweisen das sie mutig ist. Also Wege gehen, die wir nicht gehen konnten. Wir waren so 1 1/2 Stunden unterwegs. 
Die Treppenstufen nach Oben
Honey sollte diesen Weg gehen, Herrchen musste ihr den aber erst Zeigen
Oben stand ein Windzeiger


Am Windzeiger


Das ist keine Pusteblume


Wasser Spiegelung vom Windzeiger
Ich musste mal wieder überall drauf Klettern


Tadaaaaa... angekommen


Von oben meinen Mann fotografiert


Das Sachsenkreuz






Sitzgelegenheit mit Landmarken-Informationstafeln


So kann man es als Hund aushalten




Ein Natursteinweg.. sehr Steil




Es liegt ein Duft in der Luft


Der Weg nach oben auf 100 Meter Höhe


Mein Mann fotografiert mich...


... und ich fotografiere Ihn




Noch mal ein Blick zurück


Und ein Blick nach vorne, wie weit es noch ist


Angekommen auf 100 Meter Höhe


Honey fand auch noch ein (kleines) Stöckchen...

Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Daheim haben wir uns gemeinsam an das Abend essen gemacht. Mein Mann hat die Kartoffeln geschält und ich habe die Schnitzel Paniert. Es gab also Zigeunerschnitzel mit Kartoffelbrei und Erbsen und Möhren. War das wieder köstlich.



Den restlichen Abend werde ich jetzt mit meinem Mann auf der Couch verbringen. Morgen heißt es nämlich wieder früh ausstehen. Da wir morgen zu meiner Mama fahren und mit ihr in den Allwetterzoo Münster wollen. Ist besser, als irgendwo Kaffee trinken zu gehen. Außerdem läuft noch bis zum 7.1.14 die Aktion - Zahl was du willst - im Zoo Münster.



Ich wünsche euch noch einen schönen 1. Weihnachtstag und genießt den morgigen 2. Weihnachtstag mit euren Liebsten auch noch.

Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten


Ich wünsche all meinen Blog Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und besinnliche Weihnachtsfeiertage mit eurer Familien. Genießt diese besinnliche Zeit und erholt euch gut von dem ganzen Jahr. Für einige war es gesundheitlich sehr anstrengend. Für die anderen war das Jahr sehr aufregend. Wiederum andere, haben einen lieben Menschen an ihrer Seite Verloren. Das war dieses Jahr leider oft der Fall. Denken wir also alle auch am Heiligabend an die, die von uns gegangen sind.

Denkt alle mal ein bisschen über das Jahr nach, was habt ihr alles erlebt. Welche neuen Menschen habt ihr vielleicht kennengelernt? Was hat euch am meisten bewegt? Über was wahrt ihr sehr traurig? Welche Ziele habt ihr erreicht? Wo wart ihr auf Reisen?

Habt ihr jede Sekunde eures Lebens genossen?

Wir transplantierten sollten uns dieses Weihnachten wieder einmal bewusst werden laasen, welch ein Glück wir gehabt haben. Das wir das noch alles erleben dürfen und das sogar mit neuer Kraft und Energie. Bei einigen sogar mit richtig viel Luft.

Wir sollten dem Menschen sehr dankbar sein, der uns dieses wunderbare Geschenk gemacht hat. Das ist eigentlich viel mehr wehrt als Weihnachten und Ostern zusammen.

Habe noch eine kleine Geschichte für euch:


Der Graf und die Bohnen!

In Italien kursiert die Geschichte von einem
Grafen, der sehr alt wurde, weil er ein
Lebensgenießer par exellence war.
Niemals verließ er sein Haus, ohne sich zuvor
eine Handvoll Bohnen einzustecken.
Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu
kauen, er nahm sie mit, um so die schönen
Momente des Tages bewusster wahrzunehmen
und im sie besser erzählen zu können.

Für jede angenehme Kleinigkeit, die er
tagsüber erlebte – zum Beispiel ein nettes
Gespräch auf der Straße, das Lächeln seiner
Frau und das Lachen seiner Kinder, ein
Köstliches Mahl, eine feine Zigarre, einen
schattigen Platz in der Mittagshitze, ein Glas
guten Weines – kurz: für alles, was die Sinne
erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in
die linke Jackentasche wandern.
Manche Begebenheit war ihm gleich zwei oder
drei Bohnen wert.
Abends saß er dann vor dem Haus und zählte
die Bohnen aus der linken Tasche.
Er zelebrierte diese Minuten.
So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes
ihm an diesem Tag widerfahren war und freute
sich des Lebens.
Und sogar an einem Abend, an dem er bloß
eine Bohne zählte, war der Tag gelungen, hatte
es sich zu leben gelohnt.


Morgen werde ich nicht Bloggen, ich werde im Kreise meiner Familie Weihnachten Feiern. Späte wird dann meine Schwester noch zu uns kommen und mit uns Feiern. Darauf freue ich mich schon riesig.

Danke noch mal an alle die meinem Blog so fleißig lesen. Ich werde auch Zukunft euch mit meinen Berichten beglücken. Ich hoffe das ihr weiterhin meine Leser bleibt! Ihr seid einfach toll!!

Eure Claudi